- Grundlagen zur energetischen Sanierung
- Warum sich energetische Sanierung lohnt
- Drei Wege zur energetischen Sanierung
- Sanierungsstrategien im Vergleich
- Bauteilanforderungen im Überblick
- Heizungsanlage
Kurzüberblick
Grundsätzlich gibt es drei Herangehensweisen, ein Gebäude energetisch zu sanieren.
Bei den drei Wegen zur energetischen Sanierung unterscheiden sich Aufwand, Kosten und Fördermöglichkeiten deutlich: Wer nur die gesetzlichen Mindeststandards nach §48/§50 GEG erfüllt, erhält keine Förderung, ist aber bei bestimmten Sanierungsanlässen dazu verpflichtet. Wer die strengeren technischen Mindestanforderungen der BEG-EM-Förderung oder die steuerliche Förderung nach §35c EStG einhält, kann bis zu 22,5 % der Kosten pro Einzelmaßnahme an der Gebäudehülle und bis zu 46 % beim Heizungstausch erstattet bekommen. Wer sein Gebäude komplett auf Effizienzhaus-Niveau saniert, profitiert von einer kreditfinanzierten Förderung über den KfW-Kredit 261 – mit dem höchsten Zuschusspotenzial, aber auch dem größten Planungsaufwand.
Details
- Gesetzliche Mindeststandards erfüllen (§48/§50 GEG i. V. m. Anlage 7 GEG): keine Förderung, aber verpflichtend bei bestimmten Sanierungsanlässen.
- Förderrechtliche Anforderungen erfüllen (BEG EM oder §35c EStG): bis zu 22,5 % effektive Förderung pro Einzelmaßnahme an der Gebäudehülle (am Förderhöchstbetrag, mit iSFP- und WPB-Bonus, ab 2027), bis zu 46 % beim Heizungstausch (Stand 2026); ergänzend steht der KfW-Ergänzungskredit 358/359 als zinsgünstige Finanzierung zur Verfügung.
- Komplettsanierung auf Effizienzhaus-Niveau: kreditfinanzierte Förderung über den KfW-Kredit 261.
